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 Indianisches Horoskop


Indianisches HoroskopDie indianische Denkweise beruht auf der prägenden Vorstellung, die gesamte menschliche Existenz bewege sich im Rahmen eines Kreislaufs. Dabei legt das Datum der Geburt den genauen Punkt fest, an dem der betreffende Mensch den Kreis betritt.

Uralte Überlieferungen deuten naturverbunden Ihre Persönlichkeit!

Die in zahlreiche Stämme und Kulturen verzweigten Ureinwohner Amerikas, die Indianer, hatten bei allen Unterschieden bezogen auf ihre Geschichte, ihren Lebensraum, die Bedingungen ihrer Existenz, ihren materiellen Kulturbesitz, ihre soziale Umwelt und ihre religiösen Vorstellungen doch eine anhand zahlreicher Beispiele hervortretende und nachweisbare Gemeinsamkeit. Vielen sehr alten, gleichwohl aber zuverlässigen Überlieferungen können wir entnehmen, dass die Indianer den einzelnen Menschen nicht losgelöst und getrennt von seiner natürlichen Umgebung gesehen haben. Nach ihrer Anschauung, die auch in der Gegenwart nichts von ihrer Gültigkeit und ihrem Erkenntniswert verloren hat, bildet jeder Mensch vielmehr eine enge und unauflösliche Einheit mit der ihn umgebenden Natur.

Das wahre Ich eines Menschen - seine tatsächlichen Kräfte und Möglichkeiten, seine Charaktereigenschaften, seine Fähigkeiten und nicht zuletzt seine Verantwortung - kann nach indianischer Auffassung nur unter der grundlegenden Voraussetzung enthüllt und offengelegt werden, dass wir den übergeordneten Zusammenhang zwischen dem menschlichen Wesen und der Natur erkennen.

Dementsprechend ordnet die indianische Astrologie den einzelnen Personen bestimmte Tiere (Schneegans, Otter, Puma, Habicht, Biber, Hirsch, Specht, Stör, Braunbär, Rabe, Schlange, Wapiti), bestimmte Pflanzen (Birke, Zitterpappel, Wegerich, Löwenzahn, Camasspflanze, Schafgarbe, Heckenrose, Himbeere, Veilchen, Königskerze, Distel, Schwarzfichte) und bestimmte Mineralien (Quarz, Silber, Türkis, Feueropal, Chrysokoll, Moosachat, Karneol, Eisen, Amethyst, Jaspis, Kupfer, Obsidian) zu. Die ganzheitliche und allumfassende Betrachtungsweise des indianischen Horoskops geht noch einen bedeutenden Schritt weiter. Sie bezieht  auch die vier Himmelsrichtungen und die vier Elemente (Erde, Wasser, Luft, Feuer) in die Analyse ein.

Um die indianische Denkweise besser verstehen und  ihre prägenden  Vorstellungen grundsätzlich einordnen zu können, müssen wir uns darüber im klaren sein, dass sich  nach Auffassung der Indianer die gesamte menschliche Existenz  im Rahmen eines Kreislaufs,der von der Geburt über den Tod bis zur Wiedergeburt reicht. Dieser Kreis, der ihre Sicht der Dinge wesentlich bestimmte, hatte auch im alltäglichen Leben der Ureinwohner Amerikas eine sehr große Bedeutung. In vielen  Riten, Bräuchen und Zeremonien spielte der magische Kreis ebenso eine herausragende Rolle wie bei Zusammenkünften, Beratungen und Festen. Darüber hinaus haben unterschiedliche Indianerstämme ihre Unterkünfte oftmals in der Form eines Kreises angelegt.

Nach indianischer Anschauung entscheidet das Datum der Geburt eines Menschen über den genauen Punkt, an dem das betreffende Individuum den Kreis betritt. Die entsprechende Phase kann zu einem der zwölf Monde in direkte Beziehung gesetzt werden - die Bandbreite reicht vom Mond der Erderneuerung bis zum Mond des langen Schnees.

Der indianischen Astrologie sind in diesem Zusammenhang Beschränkungen, Grenzen und Stillstand fremd. Sie geht vielmehr grundsätzlich davon aus, daß jeder Mensch in seinem Leben die Möglichkeit hat, seinen Horizont kontinuierlich zu erweitern und durch neue Erkenntnisse und Einsichten in höhere Ebenen des Bewußtseins vorzudringen. Auf den beschriebenen Kreislauf bezogen, heißt das, an einem bestimmten Punkt, der Geburt, betritt jedes menschliche Lebewesen diesen Kreis. Dies ist aber wohlgemerkt nur der persönliche Ausgangspunkt des Menschen, denn nun ist ihm die großartige Gelegenheit gegeben, sich innerhalb dieses Kreises zu bewegen, ihn gleichsam zu durchwandern.

Es wäre nach indianischer Auffassung also völlig falsch, auf der Ausgangsposition zu verharren, dies wäre gleichbedeutend mit Starre, Inflexibilität und Unbeweglichkeit. Der Mensch hat statt dessen die Aufgabe, während seines Lebens unterschiedliche Monde, Tiere, Pflanzen, Mineralien und Elemente kennenzulernen und zu erforschen.

Nur wenn er auf diese Weise seiner wahren Bestimmung gerecht wird und sein Wissen erweitert und vertieft, kann er im Einklang mit der Natur und mit seinen natürlichen Begabungen ein erfülltes, glückliches und zufriedenes Leben führen.


 

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